Schlagwort: Leipzig

Une infante défunte


Eine längst verstorbene Infantin, Margarita Teresa von Spanien im Alter von acht Jahren. Gemälde von Diego Velázquez. Continue reading „Une infante défunte“

Das verbogene Horn


Baron: Ah, János, es ist gut, daß ich Dich treffe. Du kannst mir mein Waldhorn, das etwas verbogen wurde, wieder gerade machen. Bring‘ mir’s, wenn Du’s reparirt hast, in die Waldschenke.
(Nach einer halben Stunde) János: So Herr Baron…
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Seemann, hast du mich vergessen?

Operette in der DDR: Kevin Clarke schrieb dem „Neuen Deutschland“ einen Artikel, wie ihn die deutlich dezimierte ND-Leserschaft vermutlich gern liest: „Fast so, als würde man sich in [der Staatsoperette] Dresden für die eigene [DDR]-Vergangenheit schämen.“ Er beklagt eine fehlende Forschung zum Thema und fehlende CDs bzw. Aufführungen. „Seemann, hast du mich vergessen?“ Nun ja, was die Aufführungen betrifft, ist es meiner Ansicht so wie mit allen Ausgrabungen: es muß einen wichtigen Grund geben, Stücke, die einst ihr Publikum fanden, wieder auf die Bühne zu bringen. Schmissige Musik allein reicht nicht, das zeigten zahlreiche Beispiele von ehrgeizig ausgegrabenen Musiktheatertiteln an verschiedensten Theatern, die vielleicht Perlen der Musik enthalten, dramaturgisch aber überhaupt keinen Anlaß zur Wiederaufführung boten und rein musealen Charakter trugen. Dann doch bitte die Musik in den Vordergrund rücken und konzertant aufführen und danach die Noten schnell wieder vergraben! Sozialistisches Musiktheater? Will keiner mehr sehen. Die Musik indes ist wie so oft eine nähere Betrachtung wert.
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Verwöhnungskirche

Das Reliefdetail an der Versöhnungskirche Dresden könnte man als Doppelhorn gelten lassen, wenn man es nicht besser wüßte. Continue reading „Verwöhnungskirche“

Drei Linden

Postkarte vom Etablissement Drei Linden in Leipzig-Lindenau

Das alte Etablissement Drei Linden in Leipzig-Lindenau, wie es um 1900 aussah.
Ein Göschen fein – ein Bierchen rein –
Theater selbst kann’s Herz erfreuen!
Jedwede Labung wirst Du finden
In Lindenau in den „Drei Linden“.

Gose bekam man damals also ausgeschenkt und auch heute wieder.
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Bei Felix zum Brunch


Felix hatte sehr gut geheizt. Die Theorie, daß je nach Begeisterung jeder Zuschauer ein Heizelement von ca. 80-100W darstellt, kann ich bestätigen. An einem warmen Frühsommertag lief die „Heizung“ im Mendelssohnhaus Leipzig also mit ca. 9 kW. Continue reading „Bei Felix zum Brunch“