Schlagwort: Sachsen

Im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds

Stephan Hermlin: Epilog

Nahe schon ist der Herbst, nah ist im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds,
dort, wo der Wald erdröhnt tief vom Stürzen der Toten und den Stürmen, die südwärts ziehn.

Denn bestimmt ist’s, daß groß auf sich Verdunkelndes Schlaf kommt,
schattender Hauch, groß wie das Sehnen nach Stille,
wenn nach des Lichtes Glanz der heftige Tag verstummt.

Ihm auch kündigt sich an hellerer Zeiten Bild,
und was lange schon herrlich verheißen ist,
wehet auch durch die Stille und macht sie schön.

Neues wächst aber fort, so wie die Zeit es will.
Die ist des Darbens müd. ihn aber ruft es weit.
Was auch ohne ihn blüht, preist er, künftigen Glückes gewiß.

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Neues Wandermädchen

Neues Wandermädchen auf neuer Wanderkarte von Rolf Böhm: Hinterhermsdorf und die Schleusen… weiterlesen

Den blomstertid nu kommer

Den blomstertid nu kommer
med lust och fägring stor.
Du nalkas, ljuva sommar,
då gräs och gröda gror.
Med blid och livlig värma
till allt som varit dött,
sig solens strålar närma,
och allt blir återfött.
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Moritzburger Kollege

Ich bin in Moritzburg gewesen und hab mich mit diesem Kollegen unterhalten, der da recht einsam rumstand, weil sein Piqueurspendant gerade zu einer Weiterbildung war. Statue von Wolf Ernst Brohn Johann Christian Kirchner um 1725. (bzw. eine Kopie davon).  Es gibt da noch zahlreiche andere Figuren, die auf verschiedene Art das Horn blasen.… weiterlesen