Schlagwort: Elbe

Neues Wandermädchen

Neues Wandermädchen auf neuer Wanderkarte von Rolf Böhm: Hinterhermsdorf und die Schleusen… weiterlesen

efter skyfall

Lagune Laubegast von der Agneshöhe aus. Der 23. Bondfilm passte ganz gut in die vergangene Woche, weil ’skyfall‘ im schwedischen sowas wie Starkregen bedeutet. Davon gab es hier und elbaufwärts reichlich, mit bekanntem Ergebnis.… weiterlesen

Seemann, hast du mich vergessen?

Operette in der DDR: Kevin Clarke schrieb dem „Neuen Deutschland“ einen Artikel, wie ihn die deutlich dezimierte ND-Leserschaft vermutlich gern liest: „Fast so, als würde man sich in [der Staatsoperette] Dresden für die eigene [DDR]-Vergangenheit schämen.“ Er beklagt eine fehlende Forschung zum Thema und fehlende CDs bzw. Aufführungen. „Seemann, hast du mich vergessen?“ Nun ja, was die Aufführungen betrifft, ist es meiner Ansicht so wie mit allen Ausgrabungen: es muß einen wichtigen Grund geben, Stücke, die einst ihr Publikum fanden, wieder auf die Bühne zu bringen. Schmissige Musik allein reicht nicht, das zeigten zahlreiche Beispiele von ehrgeizig ausgegrabenen Musiktheatertiteln an verschiedensten Theatern, die vielleicht Perlen der Musik enthalten, dramaturgisch aber überhaupt keinen Anlaß zur Wiederaufführung boten und rein musealen Charakter trugen. Dann doch bitte die Musik in den Vordergrund rücken und konzertant aufführen und danach die Noten schnell wieder vergraben! Sozialistisches Musiktheater? Will keiner mehr sehen. Die Musik indes ist wie so oft eine nähere Betrachtung wert.
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Mein Alter


Ausschnitt aus dem sicher vollkommen folgenlosen Fragebogen des ehemaligen Musikerfachmagazins „Das Orchester„, welches inzwischen zu einem Management- und Tarifpolitik-Heftchen verkommen ist. Vielleicht sollten sie es mal mit einem Gimmick-Beileger ala Yps oder mit Sudokus versuchen, um wieder attraktiver zu werden. Denn musikwissenschaftliche Beiträge gab es schon sehr lange keine mehr. Schade eigentlich.… weiterlesen

Der andere blies das Klappenhorn

Klapphornvers

Zwei Knaben gingen durch das Korn,
Der andere blies das Klappenhorn,
Er konnt‘ es zwar nicht ordentlich blasen,
Doch blies er’s wenigstens einigermaßen.

Klapphornverse wie dieser finden sich in den „Fliegenden Blättern„, reich illustriert: eine Fundgrube für den Humorfreund, dankenswerterweise digital aufbereitet verfügbar auf den Seiten der Universitätsbibliothek Heidelberg. Überhaupt hat HEIDI einen beachtlichen Fundus an Bildern, der zu durchforsten lohnt. Mehr zu den Versen und ihren Varianten bei Werner Hadulla. Klappenhörner sind die Neandertaler unter den Blechblasinstrumenten. Sie sind nahezu ausgestorben. Nur mit Klarinettenmundstück haben sie als Saxophone überlebt. … weiterlesen