Schlagwort: DDR

Frühling!

valgepead

Mir ist auch schon ganz frühlingshaft. Hier das Seeadler-Pärchen Anna und Uku bei ersten Übungen. Im Baltikum gehen die ersten Nest-Web-Kameras an den Start. Im zugehörigen Forum gibt es schöne Bilder und Videos zu sehen, wenn der Livestream mal wieder zusammengebrochen ist. (Kein Wunder, immerhin befindet sich die solarbetriebene Kamera mitten im Wald. Wenn da Schnee auf den Solarpanels liegt, kann das Internet schon mal so langsam sein wie in Sachsen-Anhalt. Im Zusammenhang mit Frühlingserwachen habe ich eine neue Vokabel gelernt: Stierigkeit. Das Prinzip geht bestimmt auch mit Menschen anzuwenden.
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Une infante défunte


Eine längst verstorbene Infantin, Margarita Teresa von Spanien im Alter von acht Jahren. Gemälde von Diego Velázquez. Continue reading „Une infante défunte“

Seemann, hast du mich vergessen?

Operette in der DDR: Kevin Clarke schrieb dem „Neuen Deutschland“ einen Artikel, wie ihn die deutlich dezimierte ND-Leserschaft vermutlich gern liest: „Fast so, als würde man sich in [der Staatsoperette] Dresden für die eigene [DDR]-Vergangenheit schämen.“ Er beklagt eine fehlende Forschung zum Thema und fehlende CDs bzw. Aufführungen. „Seemann, hast du mich vergessen?“ Nun ja, was die Aufführungen betrifft, ist es meiner Ansicht so wie mit allen Ausgrabungen: es muß einen wichtigen Grund geben, Stücke, die einst ihr Publikum fanden, wieder auf die Bühne zu bringen. Schmissige Musik allein reicht nicht, das zeigten zahlreiche Beispiele von ehrgeizig ausgegrabenen Musiktheatertiteln an verschiedensten Theatern, die vielleicht Perlen der Musik enthalten, dramaturgisch aber überhaupt keinen Anlaß zur Wiederaufführung boten und rein musealen Charakter trugen. Dann doch bitte die Musik in den Vordergrund rücken und konzertant aufführen und danach die Noten schnell wieder vergraben! Sozialistisches Musiktheater? Will keiner mehr sehen. Die Musik indes ist wie so oft eine nähere Betrachtung wert.
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Wenzel-Orchester


Lang ist es her, da hab auch ich mal mit dem „Wenzel-Orchester“ musizieren dürfen. Wenn ich mich recht erinnere, muß das so 1981 im Blockhaus Dresden gewesen sein. Auf dem Pult lag Janschinows Concertino op.35, natürlich nicht auf meinem Pult, denn damals konnte ich noch auswendig spielen. Man beachte die hervorragende Fußstellung, im Ballett heißt diese schwierige Figur „über den großen Onkel„. Continue reading „Wenzel-Orchester“