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Im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds

Stephan Hermlin: Epilog

Nahe schon ist der Herbst, nah ist im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds,
dort, wo der Wald erdröhnt tief vom Stürzen der Toten und den Stürmen, die südwärts ziehn.

Denn bestimmt ist’s, daß groß auf sich Verdunkelndes Schlaf kommt,
schattender Hauch, groß wie das Sehnen nach Stille,
wenn nach des Lichtes Glanz der heftige Tag verstummt.

Ihm auch kündigt sich an hellerer Zeiten Bild,
und was lange schon herrlich verheißen ist,
wehet auch durch die Stille und macht sie schön.

Neues wächst aber fort, so wie die Zeit es will.
Die ist des Darbens müd. ihn aber ruft es weit.
Was auch ohne ihn blüht, preist er, künftigen Glückes gewiß.

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Er rührte an den Schlaf der Welt


Auf höchst illegalen Wegen durch die Sächsische Schweiz gewandert um Lenin zu ehren. Die Seite sandsteinwandern.de hatte mich zu illegalem tun angestiftet. Continue reading „Er rührte an den Schlaf der Welt“

Dessau


Die riesige Dessauer Bühne mit dem Wenger Konzertzimmer, Modell ForteContinue reading „Dessau“

Vita Lutetiae – Paris erleben

Pariser Hornisten, die versuchen, extrem leise zu spielen, gezeichnet von Honoré Daumier in der Serie „Les Musiciens de Paris

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Musikmagen

Musikmagen
Ark Nova, „Neue Arche“, ist eine Aufblaskonzerthalle in Magenform gestaltet unter der Leitung des japanischen Architekten Arata Isozaki für die 2011 zerstörten Erdbebengebiete in Japan. Das Lucerne Festival hat die Idee, daß auch für Erdbebenopfer Musik essentiell ist, in die Tat umgesetzt:  den Bau einer transportablen Konzerthalle und die Veranstaltung  kostenloser Konzerte im Erdbebengebiet. Dr. Yasuhisa Toyota hat sich um die Akustik der Hüpfburg gekümmert, ein Garant, daß dieses temporäre Musikorgan auch gut klingt. Sowas könnte auch in Dresden mal Station machen. Sachsen ist zwar größtenteils nur kulturell ein Erdbebengebiet, aber ein neuer, eigener Konzertsaal stünde Dresden sehr gut zu Gesicht. Continue reading „Musikmagen“

Lieber Hornspieler

So ein Probenbesuch einer Schulklasse in der Staatsoperette ist für alle Beteiligten immer ein erfreuliches Ereignis. Und ganz einfach zu organisieren. Früher hieß das Patenbrigade.

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Zucker aufs Fensterbrett g’straht

Der große schwarze Vogel ist zu Ludwig Hirsch gekommen und der hat auf einmal kapiert, worum sich alles dreht. 2011 scheint ein schlechter Jahrgang zu werden: Loriot, Hirsch und diese Woche auch Georg Kreisler †. Der Tod, das muss ein Wiener sein, diese Woche zumindestens. Continue reading „Zucker aufs Fensterbrett g’straht“