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Saale

Stefan Dietze
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Mit Stefan Dietze war eine Saalebefahrung schon lange geplant, nun folgten endlich Taten!

Pegel
Der Pegel Camburg-Stöben / Saale (neue Pegelseite) verhieß allzeit genügend Wasser unterm Kiel, das Wetter war durchwachsen, nichts konnte uns aufhalten. (Pegel 10 Uhr: 85 cm, ausreichend, um ohne wesentliche Grundberührung und mit teilweise recht flotter Fahrt bis Naumburg zu paddeln)

Zunächst sahen wir uns das Tagesziel, den Campingplatz Naumburg Blütengrund an, luden Stefans Sachen in mein Auto und fuhren an den Startpunkt unseres kleinen Ausflugs, nach Camburg. Da war ein Parkplatz am Wasser, ein kleiner Steg und es regnete. Flugs (das Wort wollte ich schon lange mal wieder schreiben) den RZ 85 aufgebaut und los ging die Fahrt!
Rudelsburg
Kurzer Halt an Burg Saaleck, einen Blick auf die Rudelsburg geworfen. Hier wurde festgestellt, daß uns nicht nur die solide Musiktheorieausbildung bei Herrn Scholz eint, sondern auch die Neigung, Olaf-Schubert-Konzerte zu besuchen.
Die Firma Falconcrest macht schöne Luftbilder, unter anderem hatte sie einen Großauftrag, Sachsen-Anhalt von oben abzulichten, was mir die Gelegenheit bot, das Gradierwerk in Bad Kösen schon vor Fahrtantritt aus der Luft zu besichtigen (rechts unten auf dem Luftbild, das lange Ding). Gradierwerk
Von nahem sah das dann so aus.
Schwarzdorn
und wenn man ganz nahe heran ging so! Das ist polnischer Schwarzdorn-Reisig, der schon dick mit Salzen bedeckt ist.

So mirnichtsdirnichts war es Mittag geworden, und da am Wehr Bad Kösen sowieso umgetragen werden mußte und die Besichtigung des Gradierwerks mit seiner gesunden Luft hungrig gemacht hatte und dieses Wehr sogar die Auswahl aus zwei gastronomischen Einrichtungen bot stand fest:
Wes Herd dies auch sei, hier muß ich rasten!
Biergarten
Wenn man den anspruchsvollen Job hat, die Reklame für einen Biergarten an der Uferseite anzubringen, sollte man zumindest noch so nüchtern sein, daß man die Buchstaben in einer Reihe malt. Prost. Zum Mittagessen empfahl sich dann das Eiscafe gegenüber, mit einfacher, aber sehr schmackhafter Küche.
Inzwischen hatte sich auch mal die Sonne blicken lassen.
Naumburger Dom
Den Rest des Tages haben wir dann bis herumgetrödelt, abends dann das eine Auto mit dem anderen geholt und in der hereinbrechenden Dunkelheit Zelt aufgebaut und noch Kalorien gebunkert.
Am nächsten Tag ging es dann auf die Unstrut.

RZ 85