Schlagwort: Sachsen

Work-Life Balance

Ich machs jetzt wie Verona P.: „von 7 Tagen die Woche arbeite ich 4, und 2 nehm ich frei„. Man kann es Urlaub nennen. Ich nenne es Arbeit:

Hütchenspielerei @ Bodega Schmid Glüh, Schallbecher!… weiterlesen

Verwöhnungskirche

Das Reliefdetail an der Versöhnungskirche Dresden könnte man als Doppelhorn gelten lassen, wenn man es nicht besser wüßte.… weiterlesen

Befreit!

Renee Fleming Photo Credit: Decca/Andrew Eccles

Richard Strauss (1864-1949), Op. 39 no. 4
Text: Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920), zum Geburtstag seiner Frau Paula Dehmel gewidmet. Lief scheinbar nicht mehr so gut, die Ehe.

Du wirst nicht weinen. Leise, leise
Wirst du lächeln und wie zur Reise
Geb’ ich dir Blick und Kuß zurück.
Unsre lieben vier Wände, du hast sie bereitet,
Ich habe sie dir zur Welt geweitet;
O Glück!

Dann wirst du heiß meine Hände fassen
Und wirst mir deine Seele lassen,
Läßt unsern Kindern mich zurück.
Du schenktest mir dein ganzes Leben,
Ich will es ihnen wieder geben;
O Glück!

Es wird sehr bald sein, wir wissen’s beide,
Wir haben einander befreit vom Leide,
So gab ich dich der Welt zurück!
Dann wirst du mir nur noch im Traum erscheinen
Und mich segnen und mit mir weinen;
O Glück!

… weiterlesen

schöpferisch unergiebig

Klaus Wallendorf
„Üben ist extrem zeitaufwendig, schöpferisch unergiebig und damit lästig.“ Klaus Wallendorf hat ein Buch geschrieben, eine Hommage an seine Cello-Kollegen „Immer Ärger mit dem Cello: Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen“ Im Interview mit der FAZ spricht er unter anderem über seine Liebe zu Cellistinnen, Wildwassercelli und seine behaglich gackernde Frau.… weiterlesen

Arschgeweih am Schallstück

Ray Noguera sammelt und gestaltet tätowierte Instrumente. Bei Saxophonen hatte ich das ja schon gesehen, aber Hörner? Wems gefällt.… weiterlesen

Theaterkasper

Aus dem lesenswerten Roman „Der Sommer der Gaukler“ von Robert Hültner über Emanuel Schikaneder: „Er sei wie alle großen Theaterleute auch im Privaten ein rechter Kasper“. In der Darstellung Hültners bezieht sich die Kasprigkeit vor allem auf die Tatsache, daß wohl in mehreren Tourneeorten „etwas krähte, was seine Nase hatte oder mit seinen Augen lächelte.“ Ergänzend läßt sich anmerken, daß es auch kleine Theaterleute gab und gibt, die im Privaten rechte Kasper sind. Fahrendes Volk, das den Genpool aufmischt. Das Buch wurde 2011 verfilmt.… weiterlesen