Schlagwort: Quartett

Oz

Anläßlich der Produktion vom „Zauberer von Oz“ an der Staatsoperette Dresden hab ich mir noch mal den Judy-Garland-Film angetan. Interessant an dem Film aus dem Jahre 1939 ist für mich unter anderem die Architektur der Smaragdenstadt, mit dem Versuch, futuristisch zu wirken doch im art déco verhaftet, speziell in der Streamline-Moderne, welch bis heute nichts an Reiz und Modernität verloren hat. (Flickr-Pool von Streamline-Gebäuden)… weiterlesen

denn du allein bist heilig


Ausschnitt aus dem Autograph der Corno-Stimme des Quoniams aus der Hohen Messe h-Moll BWV 232, welche man bei bach-digital.de betrachten kann. Warum schrieb Bach in diesem Takt zweimal das #?
Kritik von Alexander Keuk zum Adventsstern-Konzert der Singakademie 2011.… weiterlesen

Posaunen bei Rossinis Barbier?

Rossini mit Autograph des Barbier Aufgrund widersprüchlicher Instrumentationsangaben für „Il Barbiere di Siviglia“ in den verschiedenen Partituren und Verzeichnissen befragte ich Mrs. Patricia B. Brauner, Uni Chicago, die gerade die kritische Neuausgabe des „Barbiers“ für Bärenreiter fertigstellt, nach Posaunenstimmen in Rossinis Oper:

Gibt es in einer Ihrer Quellen Posaunenstimmen für den „Barbier von Sevillia“?

Es gibt keine Posaunen in „Il barbiere di Siviglia“ in seiner Originalversion für Rom 1816, auch nicht in der Ouvertüre, welche aus „Aureliano in Palmira“ (1813) stammt. Wie auch immer, die neue kritische Ausgabe (welche wir hoffentlich noch 2008 veröffentlichen werden) wird als Anhänge zwei Arien enthalten, welche in Zusammenhang mit dem „Barbier“ stehen und eine Posaune erfordern.
Die erste ist eine Arie für Rosina (eingefügt vor der Gewittermusik), welche Rossini scheinbar der französischen Sängerin Joséphine Fodor-Mainvielle angeboten hat, die die Rolle der „Rosina“ im Teatro San Samuele Venedig 1819 spielte.
Die zweite ist als Ersatzarie für Bartolo, „Manca un foglio,“ komponiert von Pietro Romani für Florenz im Herbst 1816.

… weiterlesen