Schlagwort: Pille

Verwöhnungskirche

Das Reliefdetail an der Versöhnungskirche Dresden könnte man als Doppelhorn gelten lassen, wenn man es nicht besser wüßte. Continue reading „Verwöhnungskirche“

Vita Lutetiae – Paris erleben

Pariser Hornisten, die versuchen, extrem leise zu spielen, gezeichnet von Honoré Daumier in der Serie „Les Musiciens de Paris

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Ewige Seele

Margret
Berlioz‘ Symphonie fantastique von 1830, Jos van Immerseel und Anima Eterna Brugge mit Margret auf arte. Grimmig gucken gehört zur historischen Aufführungspraxis. Interessant war die eigentümliche Verwendung des Ventilhorns, im wesentlichen als Handhorn, was noch so gar nichts mit Berlioz‘ Beschreibung des Ventilhorns in seinem Grand Traité d’instrumentation et d’orchestration moderne von 1844 hat. Unter Umständen hat sich da in den 14 Jahren nach 1830 in Paris recht viel getan. Continue reading „Ewige Seele“

Rebbe Hoppe

Rolf Hoppe „Alles auf Zucker!“ von Dani Levi war mein erster Kinofilm 2005. Sehr überzeugend Rolf Hoppe als Rabbi und vor allem die jiddische Schauspielerin und Sängerin Golda Tencer als Golda Zuckermann. Ansonsten noch ein paar Klischees, aber insgesamt recht unterhaltsam. Wieso werden DDR-Leistungssportlerinnen lesbisch? Und warum hat Anja Franke keinen Frauenbart mehr, gerade in dieser Rolle? Wieso stehen immer dann, wenn ein koscher lebender Jude eine Extasypille geworfen hat, paar Jungs mit nem Henkelmann bereit, aus dem Technomucke quillt? Warum muß mich Gutso Wowereit auch noch im Kino nerven?