Schlagwort: Landesbühnen Sachsen

Das verbogene Horn


Baron: Ah, János, es ist gut, daß ich Dich treffe. Du kannst mir mein Waldhorn, das etwas verbogen wurde, wieder gerade machen. Bring‘ mir’s, wenn Du’s reparirt hast, in die Waldschenke.
(Nach einer halben Stunde) János: So Herr Baron…
… weiterlesen

Hornhexer

Frank Ernst als Hexe (Maske: Thorsten Fietze)

Fröhliche Weihnachten allerseits!

Nach dem Grünhainichener Hornengel vom vorigen Jahr heuer ein vom adventlichen Dienststreß gezeichneter Hexer, überzeugend dargestellt von Frank Ernst. (hochaufgelöstes Bild auf Anfrage)… weiterlesen

Le makkebukke pro nouveau est arrivé


Nach genau 5 Jahren Macbook, knapp 1000 (!) Ladezyklen, einer Superdrivereparatur und zweimaligem Wechsel der Tastatur (alles kostenlos) war es an der Zeit, mal ein neues Arbeitstier anzuschaffen, ein Macbook Pro 15″ mit Retina ist es geworden. Und es rast, das neue Pferdchen. Der Umzug war etwas nervig, weil ich nicht bedacht hatte, daß das gute Stück keinen Ethernetport mehr hat. 400GB per WLAN rüberschaufeln kann schon ne Weile dauern. Habe eine sehr schöne und preiswerte Notebooktasche gefunden.… weiterlesen

Der andere blies das Klappenhorn

Klapphornvers

Zwei Knaben gingen durch das Korn,
Der andere blies das Klappenhorn,
Er konnt‘ es zwar nicht ordentlich blasen,
Doch blies er’s wenigstens einigermaßen.

Klapphornverse wie dieser finden sich in den „Fliegenden Blättern„, reich illustriert: eine Fundgrube für den Humorfreund, dankenswerterweise digital aufbereitet verfügbar auf den Seiten der Universitätsbibliothek Heidelberg. Überhaupt hat HEIDI einen beachtlichen Fundus an Bildern, der zu durchforsten lohnt. Mehr zu den Versen und ihren Varianten bei Werner Hadulla. Klappenhörner sind die Neandertaler unter den Blechblasinstrumenten. Sie sind nahezu ausgestorben. Nur mit Klarinettenmundstück haben sie als Saxophone überlebt. … weiterlesen

schöpferisch unergiebig

Klaus Wallendorf
„Üben ist extrem zeitaufwendig, schöpferisch unergiebig und damit lästig.“ Klaus Wallendorf hat ein Buch geschrieben, eine Hommage an seine Cello-Kollegen „Immer Ärger mit dem Cello: Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen“ Im Interview mit der FAZ spricht er unter anderem über seine Liebe zu Cellistinnen, Wildwassercelli und seine behaglich gackernde Frau.… weiterlesen

Theaterkasper

Aus dem lesenswerten Roman „Der Sommer der Gaukler“ von Robert Hültner über Emanuel Schikaneder: „Er sei wie alle großen Theaterleute auch im Privaten ein rechter Kasper“. In der Darstellung Hültners bezieht sich die Kasprigkeit vor allem auf die Tatsache, daß wohl in mehreren Tourneeorten „etwas krähte, was seine Nase hatte oder mit seinen Augen lächelte.“ Ergänzend läßt sich anmerken, daß es auch kleine Theaterleute gab und gibt, die im Privaten rechte Kasper sind. Fahrendes Volk, das den Genpool aufmischt. Das Buch wurde 2011 verfilmt.… weiterlesen