Schlagwort: Dresden

Neues Wandermädchen

Neues Wandermädchen auf neuer Wanderkarte von Rolf Böhm: Hinterhermsdorf und die Schleusen… weiterlesen

efter skyfall

Lagune Laubegast von der Agneshöhe aus. Der 23. Bondfilm passte ganz gut in die vergangene Woche, weil ’skyfall‘ im schwedischen sowas wie Starkregen bedeutet. Davon gab es hier und elbaufwärts reichlich, mit bekanntem Ergebnis.… weiterlesen

Den blomstertid nu kommer

Den blomstertid nu kommer
med lust och fägring stor.
Du nalkas, ljuva sommar,
då gräs och gröda gror.
Med blid och livlig värma
till allt som varit dött,
sig solens strålar närma,
och allt blir återfött.
… weiterlesen

Klanggewinner hinter der Wand!

Selten so gelacht wie bei dieser Anzeige. Üblicherweise werben Instrumentenbauer mit hervorragenden Musikern, die ihre Produkte benutzen. Manchmal werben auch andere Gewerke mit dem „strange sweet horn sound„. Daß man es aber nötig hat, mit fragwürdigen architektonischen Entgleisungen im bäuerlichen Ambiente für Instrumente zu werben, stellt Fragen…… weiterlesen

Venezianisches in den fifties

Entwurf für den Dresdner Altmarkt aus dem Jahre 1958: deutlich erkennbar der Canale Grande im Hintergrund, die wiedererrichtete Frauenkirche und der Campanile links neben dem Dogenpalast. Mehr zu den architektonischen Nachkriegsvisionen für den Altmarkt hier und hier.… weiterlesen

Seemann, hast du mich vergessen?

Operette in der DDR: Kevin Clarke schrieb dem „Neuen Deutschland“ einen Artikel, wie ihn die deutlich dezimierte ND-Leserschaft vermutlich gern liest: „Fast so, als würde man sich in [der Staatsoperette] Dresden für die eigene [DDR]-Vergangenheit schämen.“ Er beklagt eine fehlende Forschung zum Thema und fehlende CDs bzw. Aufführungen. „Seemann, hast du mich vergessen?“ Nun ja, was die Aufführungen betrifft, ist es meiner Ansicht so wie mit allen Ausgrabungen: es muß einen wichtigen Grund geben, Stücke, die einst ihr Publikum fanden, wieder auf die Bühne zu bringen. Schmissige Musik allein reicht nicht, das zeigten zahlreiche Beispiele von ehrgeizig ausgegrabenen Musiktheatertiteln an verschiedensten Theatern, die vielleicht Perlen der Musik enthalten, dramaturgisch aber überhaupt keinen Anlaß zur Wiederaufführung boten und rein musealen Charakter trugen. Dann doch bitte die Musik in den Vordergrund rücken und konzertant aufführen und danach die Noten schnell wieder vergraben! Sozialistisches Musiktheater? Will keiner mehr sehen. Die Musik indes ist wie so oft eine nähere Betrachtung wert.
… weiterlesen