Schlagwort: DOV

Carneval in Köln


5 Minuten vor Karneval aus Köln abgereist. Das war knapp. Continue reading „Carneval in Köln“

Doppelzankgeige


Ich war letztens in der Heimat eines Verwandten im Geiste, dem Hohnsteiner Kasper Continue reading „Doppelzankgeige“

Theaterkasper

Aus dem lesenswerten Roman „Der Sommer der Gaukler“ von Robert Hültner über Emanuel Schikaneder: „Er sei wie alle großen Theaterleute auch im Privaten ein rechter Kasper“. In der Darstellung Hültners bezieht sich die Kasprigkeit vor allem auf die Tatsache, daß wohl in mehreren Tourneeorten „etwas krähte, was seine Nase hatte oder mit seinen Augen lächelte.“ Ergänzend läßt sich anmerken, daß es auch kleine Theaterleute gab und gibt, die im Privaten rechte Kasper sind. Fahrendes Volk, das den Genpool aufmischt. Das Buch wurde 2011 verfilmt. Continue reading „Theaterkasper“

Blaumeise


Edith Kopatz ist tot. Sie war eine der wenigen, wirklich verrückt nach Musik, nach Konzerten und Musiktheater.
DNN: „Es ist die Musik!“ – Abschied von Dresdens „Blaumeise“. Wem es was gibt, virtuelle Kerzen anzuzünden, der kann das hier tun. Continue reading „Blaumeise“

Vita Lutetiae – Paris erleben

Pariser Hornisten, die versuchen, extrem leise zu spielen, gezeichnet von Honoré Daumier in der Serie „Les Musiciens de Paris

Continue reading „Vita Lutetiae – Paris erleben“

Posaunen bei Rossinis Barbier?

Rossini mit Autograph des Barbier Aufgrund widersprüchlicher Instrumentationsangaben für „Il Barbiere di Siviglia“ in den verschiedenen Partituren und Verzeichnissen befragte ich Mrs. Patricia B. Brauner, Uni Chicago, die gerade die kritische Neuausgabe des „Barbiers“ für Bärenreiter fertigstellt, nach Posaunenstimmen in Rossinis Oper:

Gibt es in einer Ihrer Quellen Posaunenstimmen für den „Barbier von Sevillia“?

Es gibt keine Posaunen in „Il barbiere di Siviglia“ in seiner Originalversion für Rom 1816, auch nicht in der Ouvertüre, welche aus „Aureliano in Palmira“ (1813) stammt. Wie auch immer, die neue kritische Ausgabe (welche wir hoffentlich noch 2008 veröffentlichen werden) wird als Anhänge zwei Arien enthalten, welche in Zusammenhang mit dem „Barbier“ stehen und eine Posaune erfordern.
Die erste ist eine Arie für Rosina (eingefügt vor der Gewittermusik), welche Rossini scheinbar der französischen Sängerin Joséphine Fodor-Mainvielle angeboten hat, die die Rolle der „Rosina“ im Teatro San Samuele Venedig 1819 spielte.
Die zweite ist als Ersatzarie für Bartolo, „Manca un foglio,“ komponiert von Pietro Romani für Florenz im Herbst 1816.

Continue reading „Posaunen bei Rossinis Barbier?“