Schlagwort: Dirigent

Lukaskirchenduftprobe

 

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In früheren Zeiten wurde ein schlechter Dirigent im Tonstudio Lukaskirche schon mal eingemauert. Der Kollege riecht schon recht eigentümlich. Diesen einzigartigen unbeschreiblichen Duft hatte ich auch Tage nach den Aufnahmen trotz gründlichster Nasenspülung nach der Methode vom kleinen Muck noch in der Nase. Gut, daß es kein Riechinternet gibt.… weiterlesen

Im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds

Stephan Hermlin: Epilog

Nahe schon ist der Herbst, nah ist im Fall der Frucht das Verklingen des Lieds,
dort, wo der Wald erdröhnt tief vom Stürzen der Toten und den Stürmen, die südwärts ziehn.

Denn bestimmt ist’s, daß groß auf sich Verdunkelndes Schlaf kommt,
schattender Hauch, groß wie das Sehnen nach Stille,
wenn nach des Lichtes Glanz der heftige Tag verstummt.

Ihm auch kündigt sich an hellerer Zeiten Bild,
und was lange schon herrlich verheißen ist,
wehet auch durch die Stille und macht sie schön.

Neues wächst aber fort, so wie die Zeit es will.
Die ist des Darbens müd. ihn aber ruft es weit.
Was auch ohne ihn blüht, preist er, künftigen Glückes gewiß.

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Orpheus is hell


I ❤ Offenbach. Nicht. Anläßlich der beiden Konzerte „Orpheus in der HfM“ ist mir mal wieder aufgefallen, was für ein lumpiger Komponist und Arrangeur Offenbach war.… weiterlesen

Applauskoeffizient

Ich gebe alles, damit das Publikum tobt. Wenn das nicht reicht, müssen Claqueure, Mietenthusiasten, Rieure, Pleureure und Connaisseure ran. Wir waren die besten im Februar laut Winterthurer Applausometer: da unten in der Schweiz wird ernsthaft Intensität und Länge des Applauses gemessen, um Rückschlüsse für die zukünftige Programmgestaltung zu ziehen. … weiterlesen

Verwöhnungskirche

Das Reliefdetail an der Versöhnungskirche Dresden könnte man als Doppelhorn gelten lassen, wenn man es nicht besser wüßte.… weiterlesen

Wenzel-Orchester


Lang ist es her, da hab auch ich mal mit dem „Wenzel-Orchester“ musizieren dürfen. Wenn ich mich recht erinnere, muß das so 1981 im Blockhaus Dresden gewesen sein. Auf dem Pult lag Janschinows Concertino op.35, natürlich nicht auf meinem Pult, denn damals konnte ich noch auswendig spielen. Man beachte die hervorragende Fußstellung, im Ballett heißt diese schwierige Figur „über den großen Onkel„.… weiterlesen