Schlagwort: Christian Thielemann

Lukaskirchenduftprobe

 

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In früheren Zeiten wurde ein schlechter Dirigent im Tonstudio Lukaskirche schon mal eingemauert. Der Kollege riecht schon recht eigentümlich. Diesen einzigartigen unbeschreiblichen Duft hatte ich auch Tage nach den Aufnahmen trotz gründlichster Nasenspülung nach der Methode vom kleinen Muck noch in der Nase. Gut, daß es kein Riechinternet gibt. Continue reading „Lukaskirchenduftprobe“

Venezianisches in den fifties

Entwurf für den Dresdner Altmarkt aus dem Jahre 1958: deutlich erkennbar der Canale Grande im Hintergrund, die wiedererrichtete Frauenkirche und der Campanile links neben dem Dogenpalast. Mehr zu den architektonischen Nachkriegsvisionen für den Altmarkt hier und hier. Continue reading „Venezianisches in den fifties“

Oz

Anläßlich der Produktion vom „Zauberer von Oz“ an der Staatsoperette Dresden hab ich mir noch mal den Judy-Garland-Film angetan. Interessant an dem Film aus dem Jahre 1939 ist für mich unter anderem die Architektur der Smaragdenstadt, mit dem Versuch, futuristisch zu wirken doch im art déco verhaftet, speziell in der Streamline-Moderne, welch bis heute nichts an Reiz und Modernität verloren hat. (Flickr-Pool von Streamline-Gebäuden) Continue reading „Oz“

Befreit!

Renee Fleming Photo Credit: Decca/Andrew Eccles

Richard Strauss (1864-1949), Op. 39 no. 4
Text: Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920), zum Geburtstag seiner Frau Paula Dehmel gewidmet. Lief scheinbar nicht mehr so gut, die Ehe.

Du wirst nicht weinen. Leise, leise
Wirst du lächeln und wie zur Reise
Geb’ ich dir Blick und Kuß zurück.
Unsre lieben vier Wände, du hast sie bereitet,
Ich habe sie dir zur Welt geweitet;
O Glück!

Dann wirst du heiß meine Hände fassen
Und wirst mir deine Seele lassen,
Läßt unsern Kindern mich zurück.
Du schenktest mir dein ganzes Leben,
Ich will es ihnen wieder geben;
O Glück!

Es wird sehr bald sein, wir wissen’s beide,
Wir haben einander befreit vom Leide,
So gab ich dich der Welt zurück!
Dann wirst du mir nur noch im Traum erscheinen
Und mich segnen und mit mir weinen;
O Glück!

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denn du allein bist heilig


Ausschnitt aus dem Autograph der Corno-Stimme des Quoniams aus der Hohen Messe h-Moll BWV 232, welche man bei bach-digital.de betrachten kann. Warum schrieb Bach in diesem Takt zweimal das #?
Kritik von Alexander Keuk zum Adventsstern-Konzert der Singakademie 2011. Continue reading „denn du allein bist heilig“