Schlanker Hornist


Na, wer erkennt diesen schlanken Kollegen? Das Bild ist schon was älter, inzwischen wiegt er wahrscheinlich doppelt so viel.

Plankton der Woche:

  • Theater-Social Media (virtuelle Besucherabwehr) ist eine Chance, die heutzutage meist so genutzt wird. Schade.
  • Ich bin im Internet. Ich bin sogar manchmal auf facebook. Hier ein Foto von 2012, über das ich zufällig gestolpert bin.
  • »Geldverdienen ist immer so eine Sache.« Freischaffende Musikerin Hilke Billerbeck, Gitarristin, bei „Was machen die da?“ von Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm
  • Die gute Nachricht: Riiiisiger Orchestergraben im Kraftwerk-Mitte. Die schlechte andere Nachricht: Kraftwerk Mitte soll vorerst nicht ausgeleuchtet werden. Stichwort Lichtverschmutzung.
  • Holy helium choir (Ton anmachen)
  • Omis rauchen Gras. Neues Wort gelernt: queefing
  • „Hans Zimmersche Orgelarien“ im Film „Interstellar„. Schein wohl ein ungewöhnliches Film-Soundkonzept zu sein, vergleichbar mit manchen Strauss-Opern.
  • Film: „Abgedreht“. Wie konnte mir diese Perle bisher verborgen bleiben? Schöne Grundkonstellation, etwas zu nervige Darsteller.
  • Frauen in US-Orchestern. Schön aufgedröselt nach Instrument und Solo/Tutti. Eine Aufstellung über deutsche bzw. europäische Orchester wäre doch mal ein lesenswerter Artikel im Orchester-Heftchen.
  • Ferienwohnung „Nessun dorma„…

Volker M. Plangg hat auf einer Fachtagung in Freiburg einen Vortrag gehalten, welcher wie folgt angekündigt wurde:

Wie verhält sich ein Dirigent, der Musicals liebt und seine Arbeit ernst nimmt, wenn er es an den deutschsprachigen Stadttheatern mit meist ausschließlich auf das klassisch-romantische Repertoire ausgerichteten Orchestern, musikalisch halbgebildeten, des Notenlesens nur peripher kundigen, zur Improvisationslust neigenden Jazz- undRockmusikern sowie des Deutschen lediglich gebrochen mächtigen, im Musicalgesang gar nicht, im Operngesang umso umfänglicher ausgebildeten Sängern zu tun hat? Wenn die Tonanlage samt ihrer Bedienungscrew nicht in der Lage ist, eine Vorstellung ohne Tonausfälle, Rückkoppelungen und Nebengeräusche stattfinden zu lassen? Wenn Intendanten, Opern- und Verwaltungsdirektoren die Dringlichkeit eines finanziellen Einsatzes in die technische Ausstattung einer Musicalproduktion nicht einsehen, weil dies das bereits verplante Geld für die nächste große Opernproduktion verringerte?