Louis Savart im Fröhlichen Quintett

Hornist Louis Savart (1871–1923) im Zusammenspiel mit Arnold Schönberg, Fritz Kreisler,  Eduard Gärtner und Carl Redlich, der ein Almpfeiferl spielt. 

Das Österreichische Biographische Lexikon schreibt über Louis Savart:

Savart Louis, Hornist und Sänger. * Olmütz (Olomouc, Mähren), 6. 3. 1871; t Wien, 18. 12. 1923. Hieß ursprünglich Wewerka. Zeigte schon früh musikal. Begabung. Er wurde 1883 Schüler des Hornisten R. Bauer in Brünn (Brno) und kam 1885 an das Prager Konservatorium zu J. Beer. 1890 trat S. in Karlsbad (Karlovy Vary) erstmals öff. auf; es folgten Konzertreisen als Virtuose u. a. nach Deutschland und Rußland. S. wirkte 1893-96 in Konzerten des Wr. Männergesangver. mit. 1895 wurde er Präs. des neugegründeten Wr. Waldhornklubs. Er gab privaten Unter- richt und war um 1900 einer der namhaftesten Hörnvirtuosen in Wien. L. Sinigaglia widmete ihm sein Op. 28, die Stücke „Lied und Humoreske“ für Hörn und Klavier. Auch H. Wottawa schrieb für ihn fünf Waldhornstücke. Später bildete sich S. zum Sänger aus und betätigte sich in der Folge auch als Gesanglehrer. Ein Augenleiden verhinderte ein Engagement als Sänger durch Mahler (s.d.) an die Wr. Hofoper. Als Konzertsänger jedoch hatte S. große Erfolge, u. a. mit Werken von Schubert. 

Arnold Schönberg, der in den 1890er Jahren mit Savart in seinem „Fröhlichen Quintett“ zusammen musizierte, erinnerte sich, dass dieser das Violinkonzert von Karl Goldmark auf dem Horn spielen konnte.

Er hinterließ uns die „Studien für das Waldhorn in F progressiver Folge und mit Begleitung des Pianoforte“.

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