Neuer Plattenbau in Dresden

Es geht doch: ein neuer Konzertsaal für Dresden!
Die Hochschule für Musik Dresden erhält als letzte deutsche Musikhochschule einen eigenen Konzertsaal.

„Man kann hier nicht einfach auf die Pauke hauen.“
(Ekkehard Klemm, Dirigent des Eröffnungskonzerts während des Symposions zur Akustik des Saals

[Update 31.08.2011] Inzwischen hat man wohl heimlich, still und leise die doch nicht ganz so ideale Akustik der Bühne nachgebessert, indem man Öffnungen und weitere Akustik-Beulen an der ursprünglich völlig schwachsinnigen glatten Bühnenrückseite angebracht hat. Was eventuell die ganz krassen Schwächen bei größeren Besetzungen gemildert hat. Der gegenseitigen Hörbarkeit der Musiker hat das allerdings nicht geholfen, da sollte man vielleicht noch mal an der Decke was ändern. Insgesamt halte ich den Saal immer noch für eine vergebene Chance, statt einer eierlegenden Wollmilchsau (von Kammermusik bis große Sinfonieorchesterbesetzung plus Chorempore) einen hervorragenden Kammermusiksaal zu errichten, der Ensembles mit vielleicht bis zu 25 Musikern in einer ausgezeichneten Akustik eine Bühne bietet. Schade. Außerdem fielen mir heute erste Abnutzungserscheinungen auf, die bei knapp drei Jahren Nutzung unschön sin.

Ein paar Links zum Saalakustik-Symposion der HfM Dresden: