“Dresden” im zdf: mit dem zweiten sieht man besser

Liebes zdf, lieber Thomas Stammer!

Das Filmereignis des Jahres hat mich schon im ersten Teil restlos überzeugt. :-( Aber für 10 Millionen Euro Produktionskosten hätten Sie doch die paar Hochhäuser am Goldenen Reiter gleich mit wegsprengen können…

O-Ton Wolfgang Stumph über die Dreharbeiten zu “Dresden”: “Es hat einen riesen Spaß gemacht.”
Na dann.

[Ergänzung, nachdem ich nun den 2. Teil doch noch angesehen habe]: Schon mal versucht, wenn es ringsum brennt und der Feuersturm Asche herumwirbelt, mit weit aufgerissenen Augen und Mund herumzurennen?

Walter Kempowski hat aus seinem Echolot-Projekt die Tage 13./14. Februar herausdestiliert und zu einem wirklich lesenswerten Buch zum Thema Zerstörung Dresdens verarbeitet.

doppelhorn.de assoziiert zu diesem Artikel:

3 Löffel Senf und Ketchup zu ““Dresden” im zdf: mit dem zweiten sieht man besser”

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." (Voltaire)
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  1. Leben in Dresden - Dresden - der Film schreibt:

    [...] Der Film enthielt, wenn man von plötzlich auftauchenden Plattenbauten absieht, leider auch zahlreiche Filmfehler, die Fragen aufwerfen – und die bei solchen einem Thema nicht passieren sollten: [...]

  2. jana schreibt:

    haha gut gesehen :)

  3. doppelhorn.de » Blog Archive » Alles umsonst vs. ARD-Unterhaltung schreibt:

    [...] Walter Kempowski: “Alles umsonst“. Über das Scheitern der Festhaltenden auf der Flucht 1945 aus Ostpreußen. Lesenswertes Buch, auch wenn man nicht Gründungsmitglied eines Vertriebenenvereins ist und wenn man von TV-Events ala “Dresden” oder “Die Flucht – jetzt auch als DVD” eher abgestoßen wird. Der Gipfel des Kitschs war heute 23 Uhr die “Doku” in der ARD, wo Frau Gräfin von Lehndorff, Herr von Kessel, Frau Baronin von Maltzan befragt wurden, wie schwer es fiel, davon zu reiten. Scheint in den Ostgebieten nur Adelige gegeben zu haben. Und die sind dann auch nicht zu blöde, als Statisten auf einem Ball die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen, denn man weiß, wie man sich auf so einem Fest unter seinesgleichen bewegt. Ein aufgegebenes Schloß und verlassene Ländereien geben sicher mehr her als das Schicksal von Millionen stammbaumloser Vertriebener, über die kein Film gedreht wird. [...]

Senf dazu?

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