Risotto à la Carluccio

Irgendwann in den 1990ern hab ich mal eine BBC-Sendung mit Antonio Carluccio gesehen, wo er Risottomachen und Pastamachen beschrieb. Heute habe ich den Mann auf der Seite der BBC wiederentdeckt.
Ein perfektes Risotto geht so:
3 EL Öl und 40 g Butter in einem Topf erhitzen. Eine fein gehackte Zwiebel darin glasig dünsten. 375 g (oder jede andere Menge…) Carnaroli-Reis (z.B. von Riso Gallo) hineinrühren und etwa 1 Minute unter Rühren rösten. Das ist der wichtigste Moment dabei: der Reis nimmt bei gleichmäßigem, fleißigen Rühren nach und nach eine gelbbraune Farbe an. Rühren. Rühren. Rühren.

1,5 Liter (Hühner-, Gemüse-, Fleisch-, Pilz-) Brühe in einem anderen Topf zum Kochen bringen. Nach und nach einige Kellen Brühe zum Reis gießen und mit einem Holzlöffel rühren. Rühren. Rühren. Rühren. Der Reis muß die Brühe immer erst aufgenommen haben, bevor weitere dazugegeben wird. Rühren. Rühren. Rühren.

Nach etwa 18 Minuten den Reis von der Kochstelle nehmen. Er sollte gar und nicht zu trocken sein, aber noch Biß haben. Butter und geriebenen Parmesan mit einem Holzlöffel kräftig unterrühren, damit das Risotto cremig wird. Auf vorgewärmten Tellern anrichten. Bon Appetito!

Dieses durch die Sendung von Herrn Carluccio erlangte Geheimwissen ist eine der wenigen Erkenntnisse, die allein Fernsehen rechtfertigen.