ePetition romanes eunt domus

romanes eunt domus
Wichtig ist nicht nur, was man (unter-)schreibt, sondern auch wo.

  • Freistaat zerscherbelt nach Porzellan nun Landesbühnen Sachsen: fusioniertes Orchester mit 61, 72 oder 86 Musikern http://bit.ly/hA4aMl #
  • "Irritiert und fassungslos" Prof. Ekkehard Klemm betreffs Landesbühnen Sachsen/Neue Elblandphilharmonie Riesa http://doppelhorn.de/klemmlbs #
  • Steffen Hoyer, Personalrat und Carsten Heyder, Orchestervorstand der Landesbühnen Sachsen: Brauchen wir sie alle, die 150 Theater, aber auch die 130 Orchester, die die öffentliche Hand finanziert?
  • Inzwischen läuft eine „Petition“ zur Rettung der Landesbühnen Sachsen. Da leider immer wieder der Finger schneller klickt als der Kopf denkt, hier meine Anmerkung zu dieser Art Petition:
    Petitionen sind ein wertvolles demokratisches Mittel, auch und gerade in Zeiten des Internets, hier ist die ePetition bzw. Online-Petition zu nennen. Damit eine Petition politische Relevanz bekommt, braucht sie einen juristischen Rahmen. Für den Deutschen Bundestag ist dieser hier zu finden und einzurichten, für den Sächsischen Landtag gibt es ebenfalls eine ePetitons-Webseite.
    Alle anderen, nichtoffiziellen Online-Petitionen sind „nicht mehr als eine gesammelte Meinungsäußerung ohne rechtliche Wirkung“, also vergleichbar mit einer Facebook-Seite oder der Pinwand im Supermarkt. Will man also wirklich etwas politisch relevantes erreichen und Unterstützer im Internet sammeln, die die gleiche juristische Wirkung haben sollen wie eine konventionelle Unterschriftensammlung, muß man sich etwas mehr Mühe machen und eine ePetition an entsprechender Stelle einreichen, was (zumindestens in Sachsen) mit leider notwendigem Papierkrieg verbunden ist.