Monat: Oktober 2007

Objektiv


Frage der SZ vom 27.10.2007: Wann waren Sie in der Staatsoperette Dresden?
Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzbürgermeister der Stadt Dresden:

Ich gehe nicht zu Sport und Kulturveranstaltungen, um objektiv bleiben zu können.

Frage der Dresdner Neueste Nachrichten vom 10.04.2003: Wie stellen Sie sich Dresden in zehn Jahren vor?

Hartmut Vorjohann:

Dann hat die Stadt sanierte Schulen und Kindertagesstätten, aber keine Staatsoperette mehr.

 

Es ist schäbig, die Kosten von Kultureinrichtungen gegen die von Kindergärten und Schulen auszuspielen.

Pressespiegel und weitere Informationen findet sich bei operette-im-zentrum.de

Lutherstadt Wittenberg

olle Luther
Lutherdenkmal auf dem Marktplatz von Wittenberg.

Rechtzeitig zum Reformationstag ein wenig Lutherisches der Übermacht dieser Halloween-Kunden-Verarsche entgegen zu setzen, erscheint mir angebracht. Kauft an Stelle alberner, beleuchteter Plastikkürbisse lieber ein Reformationsbrötchen oder Reformationsbrot!… weiterlesen

VIII. Mahler

Mahler VIII.

Probenplan von 1910 für die Uraufführung der „Sinfonie der Tausend“ in München mit dem Orchester des Konzertvereins München (heute: Münchner Philharmoniker) unter der Leitung Gustav Mahlers:

  • Mo, 5.9.1910 9:30 Uhr Orchesterprobe
  • Mo, 5.9.1910 16 Uhr Orchesterprobe
  • Di, 6.9.1910 9:30 Uhr Orchesterprobe
  • Di, 6.9.1910 16 Uhr Kinderchor
  • Mi, 7.9.1910 9:30 Uhr Orchesterprobe mit Solisten
  • Mi, 7.9.1910 16 Uhr Orchesterprobe mit Solisten und Kinderchor
  • Do, 8.9.1910 11 Uhr Orchesterprobe mit Solisten und Kinderchor
  • Fr, 9.9.1910 Orchester frei
  • Fr, 9.9.1910 16 Uhr Klavierprobe mit Solisten und Kinderchor
  • Sa, 10.9.1910 10 Uhr Gesamtprobe 1. Theil
  • Sa, 10.9.1910 16 Uhr Gesamtprobe 2. Theil
  • So, 11.9.1910 10:30 Uhr bis 13 Uhr GP 1. Theil
  • So, 11.9.1910 14 Uhr bis 16 Uhr GP 2. Theil

Zehn Dienste, zwei Proben am Sonntag, der TVK war noch nicht erfunden.

Ich sterbe doch gerne


„Ich bin 78, und es wird Zeit, sich zu verabschieden. Ich hab genug getan, ich war 30 Jahre Pädagoge, habe 40 Bücher geschrieben, das reicht allmählich.“
Walter Kempowski, * 29. April 1929 in Rostock, † 5. Oktober 2007 Rotenburg an der Wümme

In seinem Leben war keineswegs „Alles umsonst“. Teuer genug bezahlt hat er.

Meine Bücher von Walter Kempowski, sortiert, wie sie hier im Regal stehen:

  • Sirius
  • Alkor
  • Hamit
  • Somnia
  • Bloomsday ’97
  • Mein Lesebuch
  • Weltschmerz
  • Heile Welt
  • Alles Umsonst
  • Letzte Grüße
  • Aus großer Zeit
  • Schöne Aussicht
  • Haben Sie Hitler gsehen
  • Tadellöser & Wolff
  • Schule: immer so durchgemogelt
  • Uns geht’s ja noch gold
  • Ein Kapitel für sich
  • Im Block
  • Herzlich willkommen
  • Mark und Bein
  • Hundstage
  • Der rote Hahn. Dresden im Februar 1945
  • Culpa
  • Echolot Barbarossa ’41
  • Echolot I-IV 1943
  • Echolot Abgesang ’45