Monat: September 2004

Där Untärrgong

‘Der Untergang’ von Joachim C. FestGanzGanz groß als GröFaZ. Auch Ulrich Matthes als J. Goebbels. Insgesamt fehlte mir der sprachliche Duktus dieser Zeit, welcher bei den Originalzitaten Traudl Junges sofort präsent war. Vokabular der Zeit, vor allem vermißt bei Heino Ferch, der hauptsächlich Heino Ferch in Nazisachen spielte. Besonders bei den hohen Offizierschargen vermißt man eine gewisse steife geistige und körperliche Grundhaltung, einen bestimmten Gang, man will eigentlich nicht dieses Zivi-Gehampel sehen. (IMDb)
Buch dazu: ‘Der Untergang’ von Joachim C. Fest

Leipzig

Happe im Hbf Leipzig

Abends im Gewandhaus mdr-Konzert mit dem Leipziger Hornquartett, welches ein Werk von Herrn Darbellay zum Besten gab. Vorher eine scheinbar ungeprobte Mendelssohn-Ouvertüre (Ruy Blas) und danach die Italienische von Mahler, nämlich die verfluchte Fünfte, diesmal als ein kühler Geschwindmarsch des Herrn Luisi.

Und dann stand da auf dem Bahnhof so ein Reklameterminal, wo man Videogrüße verschicken konnte, was ich auch gemacht hab. Das Auto im Hintergrund kommt nicht so richtig zur Geltung.

Unstrut

Tanks

Früh das übliche Spiel mit dem Auto, bergauf über Laucha (Wer hat hier diese Riesentanks eingedrückt? Die pöse Implosion?) nach Tröbsdorf, wo wir an der Schleuse aufgebaut haben.

Heute hatten wir sogar einen empfehlenswerten und preiswerten Unstrut-Kanuführer, herausgegeben vom Naturpark Saale-Unstrut-Triasland im Boot, welcher unter der ISBN 3980600696 im Buchhandel bestellbar ist. Online gibt es Informationen auf der Seite www.blaues-band.de.

Die Unstrut ist vor etlichen Jahren ausgebaggert worden, was auch heute noch sehr unschön aussieht. Wenn man nicht mit dem Dampfer, sondern mit dem Faltboot unterwegs ist, muß man schon ab und an aussteigen, um die Landschaft zu sehen. In Weischütz, am Fuße des Weischützer Nüssenberg gab es eine Rastgelegenheit mit Teppich, welche nicht ausgelassen werden konnte. Stefan erspähte mit Kennerblick sofort das Gebäude des Weinguts Wölbling, was aus unserer Paddeltour wieder eine von Dietzes önologischen Dienstreise werden ließ.

Das HorrorwehrWenn man in Freyburg noch vor Dienstschluß schleusen will, sollte man wissen, daß Dienstschluß 18:00 Uhr eigentlich 17:45 Uhr heißt, und dann folgt daraus, daß 17:46 Uhr niemand mehr da ist. Macht aber nix, man kann umtragen, nur ist es blöd, daß die Freyburger statt einer richtigen Treppe, auf der man ein 5,50 m langes Boot quer heruntertragen kann, lieber zwei viel zu schmale gebaut haben. Stefan hatte sehr viel Angst, weil er glaubte, das gefährliche Wehr sauge ihn gleich auf.

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